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Double fou

Schollener machen sich mit neuem HLF vertraut
(Volksstimme, 08.08.2019)

Seit kurzem verfügt die Feuerwehr Schollene über ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug. Dieses war für 320 000 Euro von der Verbandsgemeinde angeschafft worden. Seitdem machen sich die Aktiven der Feuerwehr an den 14-tägigen Ausbildungsabenden mit der neuen Technik eingehend vertraut – eine Sommerpause wie bei anderen Wehren gibt es in der Seegemeinde übrigens nicht.

Vieles auf dem modernen Löschfahrzeug ist neu für die Schollener Aktiven, welche bei der Ausbildung auch immer die vier Aktiven aus Molkenberg begrüßen. Da hier ein Wehrleiter fehlt, bilden sie sich in Schollene weiter.

Sprungpolster als Neuheit
Neu ist zum Beispiel ein Sprungpolster, was natürlich schon einmal aufgebaut wurde. Die maximale Fallhöhe beträgt hierbei 16 Meter. Das Polster ist in einer halben Minute einsatzbereit, es wird mit Pressluft aufgeblasen. Der Feuerwehrverein der Wehr beteiligte sich ebenfalls und bezahlte einen Koffer für Türnotöffnungen, berichtete Orts- und Gemeindewehrleiter Uwe Engel.

Neu ist auch das Hygiene-Bord, in diesem befinden sich neben dem Wasseranschluss zum Tank auch ein Desinfektionsmittel, Seife und Papierhandtücher. Praktisch: Auch Pressluft ist hier vorhanden.

Topmodern ist auch der Lichtmast am Heck, welcher pneumatisch ausgefahren wird. Er ist bereits mit sparsamen LED-Leuchten bestückt. Hier am Heck befindet sich auch die Pumpe des Fahrzeuges, welche über 3000 Liter Wasser je Minute fördern kann. Ein Bildschirm informiert den Maschinisten über alle wichtigen Parameter. Im Tank des fabrikneuen Allradfahrzeuges befinden sich übrigens 2000 Liter Löschwasser.

Der Energieerzeuger produziert bis neun Kilovolt, bei der Ausbildung wies Gruppenführer Marcus Wolf gerade die Aktiven in die Bedienung ein. Das Aggregat kann zum Beispiel für den Beleuchtungssatz genutzt werden, welcher zwei Leuchtkörper zu je 1000 Watt umfasst.

Stolz sind die Schollener auch auf das neue Scher- und Spreizgerät, denn es handelt sich um die schwere Ausführung – man kann also auch Lkw damit bearbeiten. Mitgeliefert wurden zwei Rettungszylinder und ein Schwelleraufsatz. Ihren alten Rettungssatz hatten die Schollener von der Stadt Bismark ausgeliehen, ihr eigener war defekt.

Das Fahrzeug verfügt außerdem über einen Satz Hebekissen, über Motor- und Säbelsäge sowie einen Kasten für Verkehrsunfälle, in dem sich unter anderem ein Glasschneider („Glasmaster“) befindet. Natürlich dürfen auf dem Fahrzeug auch Steck- und Schiebeleiter nicht fehlen, diese wurden am Neubaublock schon in der Praxis getestet.

© Text und Foto: Ingo Freihorst

Der vollständige Artikel ist unter dem nachfolgenden Link zu lesen.

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