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Der Mond kocht

Übung: Feuerwehr rettet Vermisste aus brennendem Haus am Wall
(Feuerwehrverein "Wasser Marsch", 14.08.2012)

Die Sirenen heulten am Dienstagabend kurz nach halb sechs in Schollene und Molkenberg. Die Feuerwehren rückten zur Übung aus, um einen angenommenen Brand im Haus am Wall (es gehört zur Behindertenwohnanlage) zu bekämpfen. Das Szenario: Der Blitz schlägt in das Haus mit Reetdach ein.

Es kommt zur Rauchentwicklung. Zwei der zehn Personen der Therapiegruppe werden vermisst. Schnell sind drei Einsatz fahrzeuge vor Ort. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt nur ein Molkenberger und neun Schollener Kameraden einsatzbereit. „Das ist natürlich viel zu wenig“, ist Gemeindewehrleiter Karl-Heinz Pick, der die Vorgehensweise genau dokumentierte, besorgt. Dazu kommt, dass ein Handscheinwerfer defekt ist – neue sind bereits vom Ordnungsamt bestellt. Und auch ein Atemschutzgerät gibt kurz vor dem Betreten des vernebelten Gebäudes den Geist auf. Weil so wenig Retter vor Ort sind, dauert der Aufbau der langen Schlauchleitung von der Lanke länger als geplant. Als die beiden „Vermissten“, die im oberen Stockwerk des Hauses gelegen hatten, gerettet sind, beendet Karl-Heinz Pick die Übung und nimmt kurz darauf am Gerätehaus zusammen mit Ortswehrleiter Jens Schulze, der zugleich Hausmeister im Haus am Wall ist, die Auswertung vor.
Foto & Bericht: Anke Schleusner-Reinfeldt
(Havelberger Volksstimme, Ausgabe 16.08.2012)

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